Mit dem demokratiepädagogischen Projekt „play fair“ erprobt der Objektiv e.V. im Rahmen des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ medien- und filmpädagogische Maßnahmen und Angebote an sächsischen Schulen. Die Motivation besteht darin, Gewaltprävention und Demokratieförderung nachhaltig umzusetzen und durch die aktive Teilhabe der SchülerInnen essentielle Werte wie Toleranz und Respekt zu stärken. Unter dem Slogan „play fair“ sollen die Schulakteure beim Aufbau demokratischer Strukturen innerhalb des Klassenverbands sowie bei der Vermittlung von respektvollem und tolerantem Umgang miteinander unterstützt werden. Das Projekt „play fair“ soll für Respekt, Toleranz und gewaltfreie Konfliktbewältigung sensibilisieren. In einem weiteren Schritt sollen demokratische Strukturen und deren interessenbezogener Einsatz auf Schulebene etabliert werden.

Das gesamte Projekt wird unter dem Namen „play fair“ zusammen gefasst und gliedert sich in zwei Angebote, welche inhaltlich aufeinander aufbauen.

  • Im sachsenweiten Angebot „Filme für Demokratie und Toleranz“ werden ausgewählte Filme zu den Themen Extremismus, Zivilcourage oder Respekt unterrichtsbegleitend eingesetzt und in Filmgesprächen reflektiert. Mehr dazu im weiteren Textverlauf.

  • Multiplikatorenschulungen: Das Ziel der einzelnen Fortbildungen liegt darin, film-/medienpädagogische Methoden vorzustellen, mit denen es Multiplikator*innen gelingen kann, Zugang zu Kindern/Jugendlichen zu bekommen, neue Impulse für Projektideen zu setzen, Demokratie- und Argumentationstrainings anzustoßen oder beispielsweise auf aktuelle Themen wie Hass/Diskriminierung auf sozialen Netzwerken hinzuweisen.

 

Filme für Demokratie und Toleranz

Das Teilprojekt „Filme für Demokratie und Toleranz“ befasst sich mit der rezeptiven Filmbildung. Dem Thema zugeordnete Filme werden in der Gruppe unter der Leitung von ausgebildeten Filmreferenten gesichtet und im Anschluss gemeinsam analysiert. Der Ablauf der Veranstaltung „Filme für Demokratie und Toleranz“ gestaltet sich folgendermaßen:

  • 90-minütige Workshops in der Schule
  • Filmsichtung im Kino ihrer Wahl
  • Filmgespräch

Näheres dazu erfahren sie hier.

Hierfür wurde ein Leitfaden zur rezeptiven Filmarbeit („Filme sehen – Filme verstehen“) sowie ein Programmheft & Flyer für die Buchung der Filme entwickelt. Den Leitfaden können sie hier runterladen.

Infos zur aktuellen Filmauswahl erfahren sie hier.

 

 

Zu den Programmheften